Das ist der Preis von Klarheit.

Weißt du, ich werde oft gefragt, warum ich bestimmte Dinge so sage, wie ich sie sage.

Als gäbe es dafür eine Strategie.
Als hätte ich vorher irgendwo einen Kommunikationsberater sitzen, der sagt: „Den Satz bitte ein bisschen weicher formulieren.“

Die Wahrheit ist viel unspektakulärer.

Ich sage Dinge nicht, weil sie gut ankommen.
Ich sage sie, weil sie in mir sind.

Irgendwo da drin.
Gedanken, die sich aufstauen. Beobachtungen, die sich nicht mehr ignorieren lassen. Dinge, die raus müssen, weil sie sonst im Kopf anfangen zu gammeln.

Vielleicht kommt das aus meiner Erfahrung.
Vielleicht aus meinem Charakter.
Vielleicht aus meiner verdammten Seele. Keine Ahnung.

Aber ich habe irgendwann eine Entscheidung getroffen.

Wenn ich schon hier bin, dann nicht, um nett zu moderieren.
Nicht, um alles rund und gefällig zu machen.
Nicht, um jedem zu gefallen.

Sondern um zu sagen, was ich sehe.

So klar ich kann.

Und ja, manche werden das mögen. Andere nicht. Manche fühlen sich verstanden. Andere fühlen sich angegriffen. Beides gehört dazu.

Das ist der Preis von Klarheit.

Aber eines ist sicher.

Ich werde nicht aufhören, nur weil es jemandem nicht gefällt.
Ich werde nichts zurückhalten, nur weil jemand sich daran stören könnte.

Wenn etwas in mir ist, das gesagt werden will, dann kommt es raus.

Liebe es.
Hasse es.
Ignoriere es.

Alles okay.

Aber aufhören?

Das steht nicht zur Debatte.

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