Workshop - Achtsamkeit - Der Körper spricht mit uns

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Das Wurzelwerk einer Beziehung

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In jeder zwi­schen­mensch­li­chen Bezie­hung bildet Ver­trauen die Basis, das Fun­da­ment.
So auch in einer Part­ner­schaft.
Ohne Ver­trauen kann nichts wach­sen, nichts ent­ste­hen.
Ver­trauen ist das Wur­zel­werk einer Bezie­hung.
Das, was zusam­men­hält und Sta­bi­li­tät sowie Sicher­heit schenkt.
Das, was den Baum nährt. 

Die Vor¬≠aus¬≠set¬≠zung f√ľr Ver¬≠trauen ist, dass man sich selbst ver¬≠traut und Ver¬≠trauen in die eige¬≠nen Gedan¬≠ken und das eigene Han¬≠deln hat.
Das Gef√ľhl, dass man dem Leben und seinen Her¬≠aus¬≠for¬≠de¬≠run¬≠gen gewach¬≠sen ist.
Sobald das Ver­trau­ens­ver­hält­nis zu sich selbst gestört ist, kann kein Ver­trauen in einen ande­ren Men­schen ent­ste­hen.
Die wich­tigste Frage in einer Bezie­hung ist dem­nach: Ver­traue ich mir selbst?
Denn wenn man selbst kein Ver­trauen, bei­spiels­weise in das eigene Durch­hal­te­ver­mö­gen oder die eigene Wider­stands­fä­hig­keit hat, wie soll man dann in Krisen der Part­ner­schaft ver­trauen?
Erst wenn ich mir selbst ver¬≠traue‚ÄČ‚ÄĒ‚ÄČmeinen Gef√ľh¬≠len, meinen Gedan¬≠ken und meinen Hand¬≠lun¬≠gen‚ÄČ‚ÄĒ‚ÄČkann ich meiner Part¬≠ner¬≠schaft ver¬≠trauen.

Doch Ver­trauen in eine Part­ner­schaft zu haben, bedeu­tet kei­nes­falls, naiv durchs Leben zu spa­zie­ren und immer nur an das Gute in sich, dem Part­ner und dem Leben zu glau­ben. Ver­trauen bedeu­tet nicht, mit einer rosa­ro­ten Brille oder vom Ego gesteu­ert wie Her­ku­les durch den Alltag zu laufen und den Blick zur Rea­li­tät zu ver­lie­ren.
Es ist extrem wich­tig, Ver­trauen von Nai­vi­tät, Arro­ganz oder Selbst­si­cher­heit abzu­gren­zen.

Beim Ver­trauen geht es um die Ebene, die dahin­ter liegt.

Die Frage: Kann ich mir und meinem Part­ner wirk­lich ver­trauen?
Habe ich Ver­trauen in die Bezie­hung? In die Part­ner­schaft?
Erst wenn man erkennt, dass all das, was die Bezie¬≠hung aus¬≠macht, von einem Fun¬≠da¬≠ment gest√ľtzt wird, das Sicher¬≠heit und Sta¬≠bi¬≠li¬≠t√§t schenkt und in Form von Ver¬≠trauen aus¬≠ge¬≠dr√ľckt wird, hat die Bezie¬≠hung eine Basis.
Und damit ein­her­ge­hend die Mög­lich­keit, ober­fläch­li­che Schwan­kun­gen abzu­fan­gen.
Denn das Ver¬≠trauen bleibt davon unbe¬≠r√ľhrt.
Sich selbst zu Ver¬≠trauen ist also die Vor¬≠aus¬≠set¬≠zung f√ľr Ver¬≠trauen inner¬≠halb einer Part¬≠ner¬≠schaft.

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